TRANSROTOR Alto TMD mit S 1200 + Konstand M-1 Referenz

6.800,00 €

Beschreibung

Glänzendes Alu! In Massen und perfekt verarbeitet – das ist sicherlich das erste, was einem beim Auspacken der zig verschiedenen Teile aus den beiden schweren Kartons, in denen der neue Transrotor Alto steckt, auffällt. Bis auf das Netzteil-Gehäuse, den Tonarm und die Plattentellerauflage gibt es keinen sichtbaren Quadratzentimeter am Transrotor Alto, der nicht verspiegelt daherkommt .

Glänzendes Alu! In Massen und perfekt verarbeitet – das ist sicherlich das erste, was einem beim Auspacken der zig verschiedenen Teile aus den beiden schweren Kartons, in denen der neue Transrotor Alto steckt, auffällt. Bis auf das Netzteil-Gehäuse, den Tonarm und die Plattentellerauflage gibt es keinen sichtbaren Quadratzentimeter am Transrotor Alto, der nicht verspiegelt daherkommt .

Das Besondere beim Transrotor Alto ist, dass er, erstmals bei einem Modell der Bergisch Gladbacher, eine „On the fly“-Höhenverstellung des Tonarms (also während des laufenden Betriebs) ermöglicht. Selbst beim Spitzenmodell Transrotor Metropolis (um 200.000 Euro) ist das nicht vorgesehen, dort muss zur Einstellung des VTA die Wiedergabe unterbrochen werden. Solch ein Feature ist sehr bequem, wenn man öfter mal den Tonabnehmer wechselt oder die Höhenunterschiede zwischen den fetten 180-Gramm-Pressungen und 1980er-Jahre Sparschallplatten ausgleichen möchte. Mein Kuzma-Tonarm ermöglicht dieses Kunststück ebenfalls – er besitzt dafür einen „Tower“, der auf jeder mit der passenden Bohrung ausgestatteten Tonarmbasis zum Einsatz kommen kann. Die Funktionalität liegt hier also im Arm selbst, während der Transrotor Alto dieses praktische Feature für jeden beliebigen Arm einsetzbar macht.

Und von denen kann man auf dem Alto gleich drei Stück anbringen, wenn man denn möchte. Die entsprechenden Halterungsbohrungen in der Laufwerksbasis sind im Normalzustand mit Blindstopfen aus Metall versehen, die sich einfach herausnehmen lassen. Der Aufpreis pro zusätzlicher Tonarmbasis beträgt 1.100 Euro. Eingestellt wird die Höhe – nach dem Lösen einer griffigen Feststellschraube am Sockel – über ein den gesamten Boden der Basis einnehmendes Rad, das extrem satt und geschmeidig läuft. 

Ziemlich clever ist nach wie vor diesen geschwungenen Tonarmausleger, denn er erlaubt die Montage von quasi beliebig langen Tonarmen bei gleichzeitig minimalem Platzbedarf der Grundkonstruktion. Will man zum Beispiel statt des neun Zoll langen Tonarms einen Zwölfzöller einsetzen, dann dreht man den Ausleger einfach ein wenig von der Laufwerksbasis weg – und schon klappt es auch mit dem Langen! Als Antrieb kommt beim Alto der von Transrotor bekannte Synchronmotor im Metallgehäuse zum Einsatz. 

Eine der interessantesten und bekanntesten Transrotor-Technologien ist das magnetisch gekuppelte TMD-Lager, das bereits seit gut 15 Jahren auf dem Analogmarkt Karriere macht. Das Prinzip ist einfach, die Umsetzung dagegen schwierig: Das TMD-Lager ist invertiert ausgeführt und besitzt einen zweiteiligen Subteller. Dessen unterer Teil wird vom Riemen angetrieben, während der obere, den eigentlichen Teller tragende Teil alleine über drei Magnete an seinen unteren Partner angekuppelt ist. 

Ziel der Übung ist es, Störeinflüsse des Motors auf die Laufruhe des Tellers zu minimieren. Bessere Flutter-Werte seien das Ergebnis, so der Hersteller, woraus sich ein ruhigeres Klangbild ergäbe. Die Magnete sind natürlich nach oben hin gekapselt, damit Störeinflüsse auf den Tonabnehmer vermieden werden. Der massive Metalldorn des invertierten Lagers steht dabei in einer Art Wanne, in der sich das Lageröl befindet. Öl? Ja, denn Transrotor verwendet kein Fett oder eine Schmierpaste wie mein Sikora, sondern transportiert das Öl mit einer sogenannten Umlaufschmierung, in diesem Fall mit einem Schneckengewinde auf der Innenseite der Lagerbuchse des zweiteiligen Subtellers, durch die Drehung beim Abspielen nach oben, von wo es am Dorn herunterlaufend seine schmierende Arbeit verrichten kann. 

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